Donnerstag, 20. Februar 2014
Kiews Herz der Maidan
Ich bin geschockt von den Bildern die uns hier erreichen, geschockt von den Zahlen der Toten, der Verletzten- es ist unvorstellbar,dass so schreckliche Dinge im Namen der Freiheit und dem Wunsch nach Änderung geschehen können!
Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die darauf hoffen, dass ihre Lieben gesund nach Hause komme werden und ich weine mit denen, die bereits wissen,dass ihre Angehörigen den höchsten Preis gezahlt haben!
Ich fordere die Politiker dieses Landes auf, sofort wieder zu verhandeln und nicht aufzugeben, Kompromisse zu finden, die wirklich Wege eröffnen aus dieser Krise- und ich bitte Europa darum, endlich Hilfe zu geben, wo Hilfe gebraucht wird- die Ukraine darf nicht zerfallen wie einst der Kosovo. Es soll keine Teilung geben wie in Korea und keine Mauer wie in Deutschland...
Ich appelliere an die Opposition sich strikt gegen Gewalt zu positionieren- gebt Eure Ideale nicht auf!
Ich habe als Kind die Montagsdemos für eine Wiedervereinigung Deutschlands erlebt, gespürt wie die Menschen direkt Einfluß auf das Geschick eines Volkes nahmen, die Angst gefühlt vor einem Eingreifen von Polizei und Staat...gesehen, wie man friedliche Menschen verhaftete, die Stasi bei einer Hausdurchsuchung erlebt- das hat mich geprägt- das macht auch stark sich für Freiheit und Selbstbestimmung einzusetzen.
Das tue ich mit diesem Post-wer immer ihn liest- gebt die Freiheit nicht her-für keinen Preis-sie ist das Einzige das zählt!
Legt die Waffen nieder und verhandelt wieder! Herr Klitschko- geben Sie nicht auf, eine Runde weiter führt näher an den Sieg!
heute ganz nachdenklich und gespannt-vielleicht noch zu leise-aber ehrlich!
Ines
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